Machbarkeitsstudie Roberts Barracks Stadt Osnabrück
Der Kasernenstandort der Roberts Barracks (ehem. Winkelhausenkaserne) in Osnabrück, der derzeit noch von den britischen Streitkräften genutzt wird, soll bis zum Januar 2009 von diesen geräumt werden und steht dann für andere Nutzungen zur Verfügung. Seitens der Stadt Osnabrück ist geplant, das Gelände teilweise als Gewerbegebiet auszuweisen, so dass es von Gewerbegetrieben und Dienstleistern genutzt werden kann. Im Rahmen der erarbeiteten Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Varianten der Erschließung des ehemaligen Kasernengeländes über die umgebenden Straßen (äußere Erschließung) und die Gleisanlagen sowie die sich aus den Änderungen ergebenden Konsequenzen aufgezeigt und diskutiert. Ein wesentlicher Punkt der Studie waren die Überlegungen zur Verlegung eines höhengleichen Bahnüberganges im Verlauf der Römereschstraße, die eine bedeutende Verbindungsfunktion innerhalb der Stadt Osnabrück besitzt. Vorgesehen ist, diesen Bahnübergang um etwa 200 m zu verschieben und das Gleis höhenfrei unter der Römereschstraße zu führen. Das Gleis liegt dann parallel zum vorhandenen Becken des Binnenhafens Osnabrück. Die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Höhenlage der Römereschstraße und die im Bereich der neuen Brücke anschließenden Straßen, den ebenfalls zu kreuzenden Fluss Nette sowie auf die Gleisanlage und den Eisenbahnbetrieb wurden aufgezeigt und gegeneinander abgewogen. Durch die Nutzung der Konversionsflächen auf dem Kasernengelände und die geänderte Gleisanlage ergeben sich auch neue Chancen für eine Anlage des Kombinierten Ladungsverkehr (KLV), die auch den Binnenhafen einbezieht. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden daher ebenfalls die Möglichkeiten für den Bau einer trimodalen KLV-Anlage beleuchtet. Unsere Leistungen:
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